Seit April 2008 arbeitet eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe an der Konzeption, Entwicklung und Realisierung eines virtuellen Museums für den Kölner Sport.

Auf der Suche nach einer angemessenen und innovativen Vermittlungsform des Themas Sportgeschichte, die gleichermaßen anschaulich, ansprechend und wissenschaftlich fundiert ist, bietet das „virtuelle Museum“ eine neue Möglichkeit. Der Begriff des Museums ist dabei bewusst gewählt, um die Wertigkeit bei der Vermittlung von Geschichte hervorzuheben. Mit dieser außergewöhnlichen Sicht auf den Sport einer Stadt wird eine Präsentationsplattform geschaffen, bei der eine Verbindung zwischen historischen Fakten, visueller Kommunikation und emotionalem Erleben hergestellt werden kann. Diese Art der Informationsvermittlung bietet neue Erlebnisräume, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ansprechen kann. Die dargestellten Inhalte sollen mit dem aktuellen Sportgeschehen im Kölner Breiten- und Leistungssport verknüpft werden. Auf diese Weise wird ein Interaktionsraum geschaffen, der einerseits zur aktiven Teilnahme an der Gestaltung des “virtuellen Museums” auffordert, andererseits durch die Einbindung des realen Sportangebots sowie spielerischer Elemente zur körperlichen Betätigung animiert.

Das interdisziplinäre Projekt wird über den Zeitraum von April 2008 – März 2010 von der RheinEnergie – Stiftung finanziell gefördert.

An dem Projekt beteiligt sind:

  • die Fakultäten für Architektur, Angewandte Sozialwissenschaften sowie Informatik und Ingenieurwissenschaften der Fachhochschule Köln
  • das Institut für Sportgeschichte der Deutsche Sporthochschule Köln.

Mehr Infos

Videopräsentation zum Projekt, Stand 08.2008